Flügel des Phönix

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Der Himmel in deinem Lachen

Nur ein Buch

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Während eines Besuches bei einem älteren Ehepaar viel mir auf dessen Dachboden ein Buch in die Hände.
Leicht verstaubt stand es mit anderen Lektüren im Regal. Aber irgendwie zog es mich magisch an und ich
griff zielgerecht nach ihm.

Zu dieser Zeit schwirrten mir viele beunruhigende Gedanken durch den Kopf und auch beruflich stand
ein Umbruch bevor. Meine Mutter erholte sich gerade von einer körperlichen und nervlichen Krise,
mein Mann war schon längere Zeit arbeitslos.
Meine Kiefernhöhlengeschichte nebst Zahn- und Kopfschmerzen  forderten dementsprechend
ihre Aufmerksamkeit. Aber als Optimist, der an die positive Kraft der Veränderung glaubt, 
hielt ich tapfer mein Fähnchen in die Höhe.
Irgendwann jedoch gelangte ich an meine innere Grenze, an der es kein Vorwärtskommen
zu geben schien und ich bemerkte, dass ich etwas für meinen Seelenfrieden unternehmen musste.

Umso verblüffter war ich, als ich den Titel las:
Sorge dich nicht - Lebe! Dale Carnegie
Die Kunst, zu einem von Ängsten und Aufregungen befreiten Leben zu finden


 

Sofort viel mir ein Spruch ein, der besagt, dass alle wichtigen Dinge zu uns selber finden.
Dieses Buch war wirklich eine Fügung für mich. Es lehrte mich meine Ängste anzunehmen,
zu analysieren um eine Entscheidung zu treffen und danach zu handeln.
Das klingt jetzt alles sehr kopfgesteuert, aber durch diese Akzeptanz und Aufarbeitung
verlieren die Dinge ihren Schrecken. Ich kann wieder klarer denken, drehe mich nicht im Kreis der Szenarien
"Was wäre wenn...", sondern stelle mich meinen Sorgen und Ängsten und nehme ihnen somit den Wind
aus den Segeln. Dadurch höre ich auch wieder die Stimme meines Herzens und Ruhe kehrt in mich ein.
So fallen mir auch die Entscheidungen leichter, die ich treffen kann um zurück zu meinem Gleichgewicht zu finden.
Stück für Stück, Tag für Tag setze ich diese in meinen Handlungen um und bestimme meinen Weg.

Carnegie beweist in diesem Buch, dass man aktiv gegen die negativen Auswirkungen der anhaltenden Sorgen,
Ängste und Aufregungen in unserem Leben angehen kann.
Durch den frischen Schreibstil und die vielen Beispiele namenhafter Persönlichkeiten ist es eine Freude darin zu lesen.

Dale Carnegie
Sorge dich nicht- lebe!
Scherz Verlag - seit 2003 im S. Fischer Verlag GmbH
ISBN 9783502151043

 

 

 

Kleine Meditation

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Gedankenfluten eilen durch meinen Körper und mein Verstand möchte eine klar definierte Aussage.
Wie soll ich weiter verfahren? Welcher Schritt befähigt mich zu einem Eintritt in eine strahlende Zukunft?
Und wenn ich gerade durch diese Entscheidung die falsche Richtung beschreite?

Sicherlich kennst du diesen "Sturzbach" der Gehirnwindungen, der sich unverhofft und vehement
über dich ergießt. In solchen Momenten konzentriere ich mich auf meinen eigenen Atem.

Schließe die Augen und spüre, wie die belebende Luft beim Einatmen in dich dringt.
Sie fließt von dem oberen Scheitelpunkt deiner Schädeldecke durch deinen Körper nach unten,
durchströmt deinen Bauch und nähert sich dem Nabel, um dort wieder
aus dir zu entweichen.
Erneut tritt sie an der Fontanelle ein und erfrischt deinen Geist. Dieser schickt seine Gedanken auf die Reise.
Mit der Luft gelangen sie zum Hals, umströmen in sanften Linien dein Herz und finden ihren Weg zum Bauch.
Dort entlässt der Bauchnabel die Luft und die beruhigten Gedanken.

Gleichmäßig fließt dein Atem und je mehr du dich entspannst, umso klarer zeichnet sich ein Bild deines Bewusstseins.
Dein Geist vermischt sich mit deinem Herzen und deinem Bauchgefühl.


 

Sprich zu dir:

"Ich bin die Einheit aus Körper, Seele und Geist.
Ich bin der Atem, der in mir ist, der mich umfängt.
Ich bin ein Geschenk des Himmels und Friede ist in mir."

(c) Heidemarie Andrea Sattler

 

 

Alles leichter...

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Mein Herz klopft, schlägt fast bis zum Hals. Eine kribbelnde Unruhe durchläuft meinen Körper. Nein, ich bin nicht
frisch verliebt, obwohl... eine gewisse Parallele ist nicht ganz abzuschlagen. Freunden bleibt meine Veränderung
nicht verborgen und sie beglückwünschen mich zu dieser positiven Wendung.
Was ist passiert? Sind die Gedanken um Belastendes weniger geworden oder ganz entschwunden?
Ist der Berg an Arbeit und Verpflichtungen über Nacht geschmolzen?
Eigentlich gibt es noch genügend Dinge, die nach Erledigung rufen und meinen Geist zum Grübeln bringen.

Aber es ist etwas ganz entscheidendes passiert:
Ich habe meine Einstellung zu mir und meinem Leben geändert. Ich habe mich selbst wieder angenommen,
so wie ich bin, mit meinen Kanten und dunklen Ecken, mit meinem Lachen und meiner sprudelnden Kreativität.
Ich verschließe nicht die Augen in Angst vor mir selbst und meiner Zukunft.
Wie sollte ich so starr und festgefroren das Leben und mich lieben, mit allen Schönheiten, die mich umgeben?
Mein Weg ist der Pfad der Wandlung, der stetigen Veränderung. Dies birgt Verantwortung und  Achtung
vor dem Geschenk des Lebens.

Das Geheimnis der Leichtigkeit liegt nicht darin mit Eitelkeit im Turbogang über sich selbst und andere
hinwegzuspringen, sondern ganz bewusst eine Entscheidung herbeizuführen. Sich seine "Welle" zu suchen
und die belebende Gischt zu spüren. Hautnahe Verbundenheit mit dem erfrischenden Nass, dem Gefühl
des einzigartigen Erlebnisses. Diese Freude setzt auch ihre Signale in die Außenwelt und verschenkt sich dort
ein zweites Mal.




Jede geistige Bewegung trägt ihre Schwingungen auch in den körperlichen und seelischen Bereich.
Alles ist miteinander, wie in einem Netzwerk, verbunden. Befriedigung erhalte ich dann,
wenn ich meine individuellen Einzelkomponenten in einem Team arbeiten lasse und meine
inneren Empfindungen in die äußere, sichtbare Welt hinaus trage.

(c) Heidemarie A. Sattler

 

 

" Verschenke belebende Freude und du erneuerst dich selbst."

(c) Heidemarie A. Sattler

 

Einblicke

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Nichts kann befreiender sein, als einfach loszulassen. Nur, dass das nicht so einfach ist.
Tausend Gedanken schwirren in dir wie ein Bienenschwarm und beschränken sich dabei nicht nur auf deinen Kopf.
Schwere Entscheidungen, die getroffen werden müssen beziehen auch den Körper mit ein.
Herzklopfen, der Puls steigt, aufgeregtes Hin- und Hergetrippel, Hände, die in Entscheidungsnot am liebsten
diese Thematik zwischen den Handflächen zerreiben würden. Ein Hinauszögern fordert seinen Tribut:
Nerven am seidenen Faden, Nasennebenhöhlenentzündung, Bronchitis, Rückenbeschwerden, schlechter Schlaf...
Unzählig sind diese Körpersignale und Übersprunghandlungen, denn eigentlich sollte man etwas anderes tun:
Zur Entscheidung kommen.
Warum  fällt es uns so schwer? Ich für meinen Teil rechne die "Für" und "Wieder" in einer Tabelle gegeneinander auf.
Mein Verstand erfährt hierbei zeitweise eine gewisse Genugtuung, den er labt sich akribisch in den Gedanken
"Was wäre wenn..." um sich dann meistens doch dem "Bauchgefühl" unterzuordnen. :-)
Schwierig wird es,  bei gewohnheitsbedingten Handlungen. "Ich hab´mich so gewöhnt an..." und
"Hier kenne ich mich wenigstens aus." Diese Ausreden sind ein ganz vorzüglicher Schutz um nicht an das
"Eingemachte" gehen zu müssen. Sie bieten eine trügerische Sicherheit, die dich mit Bekanntem umgarnen
um nicht zum Kernpunkt gelangen zu müssen: Die Auseinandersetzung mit dir selbst!
(c) Heidemarie A. Sattler


 

Step by Step

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Gute Dinge müssen reifen. Ein guter "Roter" benötigt auch seine fachgerechte Lagerung
und seine Zeit um als mundender Tropfen deine Sinne zu verzücken.

Erlaube dir selbst diese Spanne des Wachstums. Nicht jeder Fortschritt ist gleich sichtbar.
Beobachte dich und analysiere dein Fortkommen in Bezug auf dein Wissen in Theorie und Praxis
und deine mentale Weiterentwicklung. Willst du es wirklich?




"Der Erfolg entsteht in unseren Köpfen, die Ausdauer in unseren Herzen."

Der größte Feind steckt in dir selbst und wirft durch Halbherzigkeit ganz gezielt ständig Knüppel
zwischen deine Beine. Nur durch Aufdeckung deiner Schwächen kannst du diesen Stärke zuführen,
indem du an ihnen arbeitest. Nichts ist anstrengender als mit einem Bocksprung über den inneren
Schweinehund hinwegzueilen.
Wenn du dabei einen verlässlichen Partner an deiner Seite hast, so ist das von immensem Vorteil.
Seine Stärken werden zu deinen - doch Vorsicht - seine Schwächen können auch auf dich abfärben!

So ein Job im Außendienst ist ein guter Lehrmeister. In kürzester Zeit werden dir deine "dünnen Stellen"
aufgezeigt und deine Stärken sind dir auf die Fahnen geschrieben.
Wer längerfristig diese Luft eingesogen hat, kommt nicht mehr davon los.
Du trägst die Verantwortung für dich selbst und wächst daran jeden neuen Tag.

Deshalb konnte ich getrost nach über einem Jahr bekennen, dass die Finanzbranche ein Teil
meines Weges, aber nicht der Heimathafen für mich war. In dieser Gewissheit war dieser Abstecher
auch keine Niederlage, sondern eine Bereicherung für mich.


(c) Heidemarie A. Sattler




 


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